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Kunstakademie

Die Kunstakademie in Düsseldorf verbindet einen historistischen Bau Hermann Riffarts mit Formen der italienischen Renaissance. Der Bau entstand einst am ehemaligen Sicherheitshafen in Düsseldorf.

Zuvor war die Akademie im Düsseldorfer Residenzschloss untergebracht, das durch einen Brand zerstört wurde. Wilhelm Lotz beeinflusste die Entscheidung für den neuen Standort.

Seine nordseitige Fassade lag am Hafenbecken und gab den Atelierräumen günstiges Licht. Basaltlava bildet den Sockel, Tuff prägt die unteren Geschosse.

Udelfanger Sandstein akzentuiert Gesimse und weitere architektonische Elemente an der reich geschmückten Außenseite. Ein Fries nennt bedeutende Künstler und europäische Kunststädte.

Der dreigeschossige Bau zeigt am Haupteingang ionische Säulen und einen Rundbogen. Der Zweite Weltkrieg beschädigte besonders den reich ausgestatteten Hörsaal.

Der Wiederaufbau bewahrte die Außenwände, während das Innere modernisiert und für die Akademie neu gestaltet wurde. Heute bietet die Akademie Programme für Bildende Kunst, Kunsterziehung und Architektur.

Werkstätten und kunstbezogene Wissenschaften ergänzen die Ausbildung, die selbstständiges künstlerisches Arbeiten unter professoraler Begleitung fördert. Der Standort der Kunstakademie in Düsseldorf ist rollstuhlgerecht zugänglich.

An der Fassade erscheinen Namen bedeutender Künstler sowie Stadtwappen und europäische Kunststädte wie Athen, Florenz und Paris. Der Haupteingang zeigt ionische Säulen und einen Rundbogen.

Stadt
Düsseldorf
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