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Spiegler’sches Haus

Das Spiegler’sche Haus steht im Dresdner Stadtteil Trachenberge, umgeben von einem weitläufigen Park. Das rechteckige Herrenhaus trägt zwei Geschosse, ein Mansardwalmdach mit Dachgauben und ein Firstgitter. Neorokoko-Stuck an den Fenstern, ein geschwungener Giebel mit Kartusche und eine kleine neobarocke Treppe prägen den Eingang.

Seine Geschichte beginnt auf einem Weinberg, den Wolf von Werthern Ende des siebzehnten Jahrhunderts anlegen ließ. Zwischen 1738 und 1743 entstanden Fundamente, Keller und erste Nebengebäude. Christian Friedrich Gärtner ließ 1746 das Haupthaus zum zweigeschossigen Herrenhaus umgestalten. Gotthold Opitz gab dem Anwesen 1895 mit Neorokoko, Seitengebäuden und schlossähnlicher Gestalt den Charakter einer Sommerresidenz. Das Haus und seine Nebengebäude wurden in den neunziger Jahren renoviert und dienen heute als Wohnungen.

Links stehen Pferdestall und Remise, rechts Gärtnerhaus und Taubenhaus mit Neorenaissance-Elementen. Im Park liegen ein Grottenbrunnen und ein Steinbalustradenbogen der alten Augustusbrücke, den Friedrich August III. 1907 schenkte. Auf dem oberen hinteren Grundstück wächst außerdem eine 250 Jahre alte Stieleiche als Naturdenkmal. Ein kunstvolles schmiedeeisernes Tor durchbricht die neobarocke Mauer.

Stadt
Dresden
Aktualisiert

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