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Hoffnungskirche

Die Hoffnungskirche steht im Dresdner Stadtteil Löbtau und gehört zur evangelisch-lutherischen Kirche. Der Bau entstand 1936 nach Entwürfen des Architekten Rudolf Kolbe. Ursprünglich diente das Gebäude als Gemeindehaus mit freistehendem Glockenturm. Ein hoher Giebel, schlichte Formen und ein Eingangsbereich mit Sandsteinkapitellen prägen das äußere Bild.

Die Hoffnungsgemeinde wurde 1915 als selbstständige Pfarrei aus der Löbtauer Friedensgemeinde gebildet. Inflation und finanzielle Schwierigkeiten verzögerten den Bau bis 1935. Das Gebäude überstand die Luftangriffe von 1945 mit Schäden an Dach und Fenstern. Nach dem Krieg bot der Saal unter anderem dem Dresdner Kreuzchor Schutz. Die Reparaturen endeten 1961, fünfundzwanzig Jahre nach der Weihe durch Landesbischof Friedrich Coch.

Im Inneren zeigen Buntglasfenster von Helmar Helas Szenen aus Jesu Leben und der Passionsgeschichte. Zwei Jehmlich-Orgeln von 1936 und 1986 begleiten den Kirchenraum mit fünfhundert Sitzplätzen. Die ursprünglichen Bronzeglocken wichen nach dem Krieg Stahlglocken aus der Johanneskirche.

Stadt
Dresden
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