Mahnmal an der Bartholomäuskirche
Das Mahnmal an der Bartholomäuskirche steht in Dortmund als öffentlicher Erinnerungsort nahe der Bartholomäuskirche. Über der Grenze zur Straße spannt sich übergroßer bronzener Stacheldraht zwischen schweren steinernen Pfeilern.
Die Skulptur entstand 1994 nach einem öffentlichen Wettbewerb der frühen neunziger Jahre. Theodor Nöker entwickelte sie aus einem Holzmodell, das in Süddeutschland als Bronze gegossen wurde. Eine bodengleiche Bronzetafel trägt den Satz: „Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt, als Mahnung an die Lebenden.“ Dadurch richtet sich der Ort auf die Opfer und nicht auf die Verherrlichung von Kriegshelden. Das frühere Kriegerdenkmal erhielt so eine neue Bedeutung für Trauer und Erinnerung. Am Volkstrauertag versammelt sich Dortmund hier zur Gedenkfeier für die Opfer der Weltkriege und anderer Gewalttaten. Auf der Skulptur bleibt die Signatur „Nöker 92“ als konkretes Zeichen ihrer Entstehung sichtbar.
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