Landgut Arndt-Soltmann
Das Landgut Arndt-Soltmann ist eine Villa im Bremer Stadtteil Oberneuland, umgeben von einem parkähnlichen Garten. Weißer Putz prägt den Bau. Der Park wird Wilhelm Benque zugeschrieben.
1871 erwarb der Architekt Bernhard Bolte das Grundstück und verkaufte es ein Jahr später an Johann Christian David Arndt. Bolte entwarf für Arndt ein eingeschossiges Herrenhaus im Stil des späten Klassizismus. Die Bauarbeiten waren 1873 abgeschlossen. 1909 kaufte die Familie Soltmann das Anwesen und ließ es 1912 nach Entwürfen von Hans Haering erweitern. Dabei kamen ein zweites Geschoss und ein Säulenportikus hinzu, später folgten eine seitliche Garage und eine rückwärtige Veranda.
Die Villa dient als Einfamilienhaus und steht seit 1973 unter Bremer Denkmalschutz. Vier glatte Säulen mit korinthischen Kapitellen prägen den Portikus.
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