Torre Druso - Gscheibter Turm
Der Torre Druso, auch Gscheibter Turm genannt, ist eine erhaltene Turmruine der Burg Treuenstein in Bozen. Die Burg entstand zwischen 1276 und 1278 am Eingang des Sarntals.
Meinhard, Graf von Tirol, ließ sie für seinen Vasallen Friedrich, einen Bürger aus Bozen, errichten. Der Turm diente als Verteidigungsbau der Burg. Seine zylindrische Gestalt erreicht 26 Meter Höhe und etwa 7,5 Meter Durchmesser. Der zylindrische Turm besitzt keinerlei Fenster nach außen.
Sein ursprünglicher Eingang lag acht Meter über dem Boden und erschwerte damit den Zugang zur Anlage. Der nahe gelegene Fagenbach liegt an der Turmruine. Die alte Straße nach San Genesio liegt ebenfalls nahe und weist auf die frühere Bedeutung der Befestigung hin. Einst umgaben doppelte Mauerringe die gesamte Anlage.
Von der Burg sind nach ihrem Verfall im fünfzehnten Jahrhundert nur wenige Mauerreste geblieben. Der einzelne Turm blieb trotz des Verfalls erhalten. Im siebzehnten Jahrhundert erwarb Cyriac Troyer von Giessbach die Ruinen und benannte das Anwesen Troyenstein. Das Anwesen trug danach den Namen Troyenstein.
Turm und Umfeld befinden sich in Privatbesitz, während nahe Wege den Blick auf das Äußere ermöglichen. Das Innere bleibt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
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