Station 14
Station 14 gehört in Altusried zum christlichen Kreuzweg, einer Folge von vierzehn Bildern oder Skulpturen. Die Darstellung zeigt den Moment, in dem Jesus nach seinem Tod ins Grab gelegt wird. Damit bildet sie den Abschluss des Weges, der mit seiner Verurteilung beginnt und bis zur Grablegung führt.
Die Tradition der vierzehn Stationen verbreitete sich um 1600 in Kirchen und Anlagen im Freien. Sie machte die Ereignisse des Karfreitags auch für Menschen zugänglich, die nicht nach Jerusalem reisen konnten. An diesem Ort begegnen dir Motive aus der christlichen Überlieferung, darunter die Grablegung mit Josef von Arimathäa und Nikodemus. Der Kreuzweg geht auf franziskanische Mönche im Jerusalem des 14. Jahrhunderts zurück und wurde im 18. Jahrhundert in Europa weit verbreitet. Besonders während der Fastenzeit lädt die letzte Station zur Besinnung über Leid, Mitgefühl und Hoffnung ein. Manchmal folgt auf die Grablegung noch eine fünfzehnte Station, die Auferstehung.
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