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Kaiser-Friedrich-Therme

Die Kaiser-Friedrich-Therme in Wiesbaden verbindet ein Jugendstilgebäude mit einer langen Geschichte der Badekultur. Ihr früherer Name lautete einst Kaiser-Friedrich-Bad in Wiesbaden.

Der Architekt August O. Pauly entwarf die Anlage, die zwischen 1910 und 1913 im Jugendstil entstand. Die Adlerquelle speist das Thermalbad mit heißem Wasser. Die Quelle ist die zweitgrößte Thermalquelle Wiesbadens, und das Wasser erreicht bis zu 64,6 Grad Celsius. Am Standort fanden sich Fundamente eines römischen Schwitzbades.

Diese Entdeckung prägt die Anlage, deren Räume römische Badetraditionen mit einer vielfältigen Saunalandschaft verbinden. Eine Renovierung im Jahr 1999 erweiterte das Angebot. Zur Ausstattung gehören Tepidarium, Sudatorium, Sanarium, ein russisches Dampfbad und eine finnische Sauna. Auch ein Stein-Dampfbad gehört zu dieser Saunalandschaft. Ein Lavacrum, ein Frigidarium und eine tropische Eisregen-Zone ergänzen die verschiedenen Badebereiche.

Massagen, Sandbäder, Rasul, Softpack und kosmetische Anwendungen gehören ebenfalls zum Angebot. Die Hauptschwimmhalle enthält ein Becken mit 22 Grad Celsius, das nach den Saunagängen zur Abkühlung dient. Die Badekultur der Therme ist textilfrei gestaltet.

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Wiesbaden
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