Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung
Die Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung steht in Blaubeuren am Fuß der Schwäbischen Alb. Der neoromanische Bau entstand 1894 und 1895 aus geschichteten Tuffsteinquadern. Das Langhaus besitzt einen Mittelgang, zwei Seitenschiffe und einen offenen Dachstuhl mit sichtbaren Holzbalken. Im Osten schließen sich der zurückgesetzte Chor und eine halbrunde Apsis an.
An der Nordwand des Chors erhebt sich ein Chorflankenturm mit pyramidenförmigem Dach. Unter der Turmuhr liegen hinter doppelten Rundbogenfenstern die Glocken. Wilhelm Geyer gestaltete 1946 die Wandmalereien in Chor und Apsis mit Szenen aus dem Leben Christi und Johannes des Täufers. Die Deckenmalereien von 1895 sind ebenfalls erhalten, während warme Farben den Innenraum prägen.
Die Kirche ist als Kulturdenkmal geschützt und verbindet historische Architektur mit späterer Kunst. Die 2010 vollendete Pfeifenorgel besitzt 20 Register, zwei Manuale und ein Pedal. Ihr Gehäuse besteht aus massivem, natürlich getrocknetem Alpenfichtenholz und nimmt die Farbgestaltung des Innenraums auf. Zinn- und Holzpfeifen erzeugen darin einen räumlich gegliederten Eindruck.
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